Im neuen Heft finden sich diesmal gleich zwei Anlagenvorstellungen. Vielleicht sogar drei, je nach Betrachtungsweise. Die erste auf dem Titel ist ein Bahnhof samt Fabrikanschluss von Sönke Friedrichs. Das Layout ist als Modulanlage konzipiert, kann aber durchaus auch allein in einem größeren Raum stehen, denn es gibt jede Menge Betriebsmöglichkeiten. Das macht sich besonders bezahlt, wenn Betrieb „von außen“ in einem Modularrangement kommt.
Die zweite Anlage war auf den Internationalen Spur Null Tagen zu sehen und stammt vom Chefredakteur der Miba, Martin Knaden. Er präsentierte eine Rangieranlage mit einer voll funktionsfähigen Umsatzanlage von Regel- auf Schmalspur. Weil (inzwischen) die Elemente für diese Betriebssituation zu haben ist, kann man den Beitrag auch gleich als Anregung zum Nachbau sehen.
Auf einem kleinen Betriebsmodul zeigt Heinz Lomnicky, welche Gestaltungsmöglichkeiten bei sehr wenig Platz bestehen, und präsentiert so gar nicht nebenbei seine Version der Hintergrundgebäude, die als Bastelbeilage den letzten drei Heften beigelegt war.
Ein kleiner Schwerpunkt liegt diesmal auch auf dem Messingmodellbau: Zum einen gibt es einen Einsteigerkurs anhand kleiner Beispiele aus der reichen Auswahl an Zubehör in Messingbauweise. Zum anderen werfen wir einen Blick in die Meisterklasse: Der Gepäcktriebwagen ET 30.01 ist ein Meisterwerk der Modellbaukunst von Stefan Prohaska, vorgestellt mit faszinierenden Fotos.
Mehr zum Thema High-End Fahrzeugbau, diesmal aber mit ganz unterschiedlichen Baumaterialien, liefert der zweite Teil des Artikels „1. Klasse nach Altona“, wo Umbau und Verfeinerung eines Schnellzugwagens beschrieben werden. Auch hier herausragende Ergebnisse und viele Anregungen für eigene Projekte.
Apropos Projekte: Wer auf der Suche nach vorbildgerechten Bahnhöfen für eine Umsetzung in Spur Null ist, der findet im Artikel „Platz ist in der kleinsten Hütte“ eine Menge Vorbildsituationen, die ganz ausgezeichnet zu den Rahmenbedingungen der Spur Null passen.

Die Bastelbeilage für Abonnenten ist diesmal eine Kellertreppe, komplett mit Schacht, Gulli und Kellertür. Auch dieser Bausatz kann – genau die die Hintergrundhäuser – wahlweise links oder rechts herum gebaut werden. Die Treppe passt damit (nicht ganz zufällig) sowohl zu den Hintergrundgebäuden als auch zu jedem anderen Ein- oder Mehrfamilienhaus. Solche Treppen sind auch heute noch sehr verbreitet.
Abonnenten finden in der Ausgabe auch die Bestellpostkarte für das neue Abonnenten- Sondermodell. Wie auch die letzten Male ist das Modell zählt nur die Einsendung und Bestellung per Postkarte. Sollte der Vorrat nicht reichen, dann wird gelost.
Ach ja, dieses Heft kommt etwas spät, es gab unterwartete Verzögerungen. Übertragen auf die Bahn hieße das, eine Weichenstörung führte zur Notwendigkeit eines Umweges, eine zusätzliche Signalstörung ergab Verzögerungen im Betriebsablauf, und dann auch noch der Triebfahrzeugdefekt. Jedes für sich ergibt eine kleine, kaum merkbare Verzögerung, aber wenn sich die Probleme verabreden, alle gleichzeitig einzuschlagen, dann gibt es leider eine Verspätung. Ich bitte um Verständnis.